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Bumerangbauen Werkstatt-Tipps
Versuchen Sie sich doch selbst mal im Bumerang bauen!
Und so geht's:

Umriss runterladen: Suchen Sie sich den gewünschten Bumerang aus und laden Sie ihn herunter.

Umrisse zum Runterladen:
(Einfach auf das Bildchen klicken. Wenn das nicht klappt, mit der Maus aufs Bild, rechte Maustaste drücken und im Menü "Bild speichern unter" auswählen.)

Clearwater II:
Cupid:
Fun:
Gepard III:
Triplex I (3 mm):
Triplex II (4 mm):
Triplex III (5 mm):

Drucken Sie das Bild aus. Schneiden Sie das Bild dann aus und kleben Sie es mit Klebestift auf das Holz. Das kann man durch wässern nach dem Aussägen bequem wieder ablösen.

Tipps:
  • Achten Sie beim Ausdrucken auf die Größe der Ausdrucke. Drucker verkleinern die Seite oft automatisch. In den Drucker-Optionen lässt sich dies abstellen.
  • Bei Verwendung von Tintenstrahldruckern löst sich die Farbe, wenn sie feucht wird. Sicher ist der Ausdruck auf einem Laserdrucker oder den Ausdruck nochmal zu kopieren.

Linkshänder müssen die Modelle fotokopieren und dabei gleich “spiegeln" lassen, da Linkshänder-bumerangs genau “seitenverkehrt” konstruiert sind (oder man kann die Umkehr im Kopf nachvollziehen oder im Bildbearbeitungsprogramm spiegeln.).

Aussägen: Mit Stichsäge und Kurvensägeblatt oder - vor allem bei dünnem Material - lieber gleich mit Laubsäge und Rundsägeblatt so aussägen, dass er äußere Rand der Aufzeichnung stehenbleibt; nicht berührt wird. Ein kleiner zusätzlicher Abstand sorgt für mehr “Fleisch" beim bearbeiten und man kann kleine Fehler wieder ausbügeln. Beim Feilen geht ohnehin Material in der Breite verloren und so bleibt man im “grünen Bereich"!

Profilieren: Der Bumerang braucht ein Profil, um fliegen zu können. Er muß wie ein Hubschrauber-Rotor Auftrieb erzeugen. Das Profil ähnelt grob dem eines Flugzeugflügels.

Wenn Sie sich die Vorlagen ansehen, wird anhand des Höhenschichtenverlaufs der Leimfugen deutlich, wo und wie tief der Materialabtrag zu sein hat. - Ihre Arbeitsschablone entsteht praktisch beim Bearbeiten. Die Arbeit muß nicht mit der Schiebelehre erfolgen. - Es sind durchaus recht kräftige Toleranzen von ein bis 2 mm möglich, sie beeinflussen dann allerdings das Flugverhalten geringfügig (Flugweite, -dauer, -höhe).

Wichtig ist, dass die Kanten immer 0,5 bis 1 mm dick stehen bleiben sollten (weniger “Au!" beim Fangen und bessere Windresistenz). Um aber einen Bumerang zu erhalten, der genauso fliegt, wie auf den Bauplänen beschrieben, sollten Sie sich schon möglichst dicht an die Darstellung halten und auch Schichten zählen!

Die grobe Arbeit sollte mit einer Halbprofil- Metallfeile mit “Hieb 2" (im Fachhandel kein Problem!) erledigt werden. Sie arbeitet fast so fein wie eine Holzfeile, dabei aber fast so schnell wie eine grobe Raspel! In (runden) Innenbereichen des Rohlings und im Bereich abknickender Bereiche ist es ratsam, vorsichtig mit dem Halbprofil (Oberseite der Feile), ansonsten mit dem flachen Bereich zu arbeiten.


Glätten: Das Glätten (Schmirgeln, Schleifen) vorm Grundieren des Holzes sollte in zwei Schritten erfolgen: Im 1. Arbeitsdurchgang wird mit Korund, 80er-Korngrößer gearbeitet. - Sind alle Riefen und Unebenheiten weg, wird im 2. Arbeitsgang das Ganze mit einer 220er-Korngröße wiederholt. - Danach ist der Bumerang fertig zum Grundieren, denn das Holz muss auch noch vor Feuchtigkeit geschützt werden.


Finish: Man kann alle Farben verwenden, die Wasser basiert sind. Dabei muss man darauf achten, dass der Bumerang nicht zu schwer wird.

Wirklich empfehlenswert ist die Kaldet-Holzlasur von LIVOS. Sie ist gesundheitsgerecht und umweltfreundlich und im Shop erhältlich. Mit der Kaldet-Holzlasur behandelt sieht die Oberläche geölt und gewachst aus.